World Nuclear Waste Report: Endlagerung von Atommüll birgt unkalkulierbare technische, logistische und finanzielle Risiken

Die Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll stellt Regierungen weltweit vor grosse, bisher nicht ansatzweise gemeisterte Herausforderungen und birgt unkalkulierbare technische, logistische und finanzielle Risiken. Das stellt der erstmals publizierte «World Nuclear Waste Report – Focus Europe» fest, der diese Woche in Berlin präsentiert wurde. Die Schweizerische Energie-Stiftung hat sich zusammen mit anderen Organisationen an dessen Finanzierung beteiligt.

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Neue Strom-Studie: Rezepte für eine erfolgreiche Energiewende

Die SES präsentiert heute eine neue Studie von Dr. Rudolf Rechsteiner, die verschiedene Massnahmen zur Stärkung der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien vorschlägt. Dies ist nötig für die Erreichung des Netto-Null-Ziels des Bundesrats. Die innovativen Vorschläge sind kostengünstig, können rasch umgesetzt werden und berücksichtigen den Schutz der Landschaft. Die Versorgungssicherheit wird so auch bei einer Elektrifizierung von Verkehr und Wärmeversorgung dank inländischer Erzeugung gestärkt.

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Öko-Institut zweifelt am Sicherheitsnachweis von Beznau I

2018 liess die Atomaufsicht Ensi das AKW Beznau I nach fast drei Jahren Stillstand wieder ans Netz. Zuvor hatte das Ensi den Sicherheitsnachweis der Axpo zu über 1'000 Einschlüssen im Reaktordruckbehälter akzeptiert. Die SES hat zusammen mit Greenpeace Schweiz das unabhängige Öko-Institut beauftragt, den Axpo-Sicherheitsnachweis zu analysieren. Es kommt zum Schluss, dass die von der Axpo angewandten Methoden ungeeignet sind, wissenschaftlichen Standards widersprechen und von keinem internationalen Reglement anerkannt sind. Das Öko-Institut zweifelt damit den Entscheid des Ensi und die Sicherheit von Beznau I an.

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Bundesrat schwächt Schutz der Steuerzahlenden vor Atommüll-Kosten

Der Bundesrat hat heute die revidierte Verordnung zum Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) verabschiedet. Darin schafft er den zentralen Mechanismus ab, der die Bevölkerung vor der Übernahme künftiger Atommüll-Kosten schützt. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES kritisiert diesen Entscheid. Die Kostenprognosen für das Atommülllager sind in den letzten 20 Jahren stetig gestiegen. Und die AKW-Besitzer Axpo und Alpiq arbeiten aktuell daran, über Tochterfirmen ihre Haftungsrisiken loszuwerden. Die SES ist überzeugt: Um Bund und Steuerzahlende künftig vor der Abwälzung der Atommüll-Kosten schützen, braucht es eine Sicherheitsmarge, die die grossen offenen Risiken berücksichtigt.

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Umweltpolitik: Höchste Zeit, das Ruder herumzureissen

Die grossen Umweltverbände erwarten vom neuen Parlament den überfälligen Kurswechsel in der Umweltpolitik. Und Gesetze, die den wissenschaftlichen Erkenntnissen tatsächlich Rechnung tragen.

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Atom-Report: Angeschlagene Lobby träumt von Revival

«Wir wollen ein Comeback der Atomkraft.» Doch wie stark ist die Atomlobby noch? Welche Mandatsträger sind mit welchen öffentlichen und privaten Pro-Atom-Organisationen verbandelt? Jetzt lesen auf energielobby.ch.

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