Petition gegen den fragwürdigen und gefährlichen Weiterbetrieb des AKW Beznau

Im März 2018 hat das ENSI entschieden, dass das AKW Beznau 1 nach fast dreijähriger Zwangspause wieder ans Netz darf. Für die Bewilligung zum Weiterbetrieb des AKW Beznau 1 musste die Betreiberin Axpo einen Sicherheitsnachweis erbringen. Dieser Sicherheitsnachweis wurde nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeitet, wie eine Studie des Öko-Instituts Darmstadt zeigt, die von der SES in Auftrag gegeben wurde. Das ENSI hat diesen Sicherheitsnachweis dennoch akzeptiert und die Betriebsbewilligung auf dieser Basis erteilt.

Der über 50-jährige Stahl des Reaktordruckbehälters  - der Kammer mit den hochradioaktiven Brennstäben - enthält rund 1'000 blasenartige Einschlüsse, die dazu führen können, dass der Behälter auseinanderbricht. Die Folge wäre nichts weniger als ein atomarer GAU - mitten im dicht besiedelten Schweizer Mittelland.

Um die Sicherheit von Mensch und Umwelt zu gewährleisten, muss das AKW Beznau 1 so lange vom Netz genommen werden, bis die Integrität des Reaktordruckbehälters mittels wissenschaftlicher Methoden, die internationalen Reglementen entsprechen, nachgewiesen werden konnte.

Petition

Sehr geehrte Frau Amherd, sehr geehrte Frau Sommaruga
Sehr geehrte Mitglieder des Bundesrates

Mit grosser Sorge haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Entscheid, das AKW Beznau 1 wieder ans Netz gehen zu lassen, nicht auf wissenschaftlich anerkannten Grundsätzen beruht. Damit der Schutz von Mensch und Umwelt gewährleistet ist, bitten wir Sie dringend, das AKW Beznau 1 so lange vom Netz zu nehmen, bis der notwendige Sicherheitsnachweis nach wissenschaftlichen Kriterien erbracht ist.

Besten Dank und freundliche Grüsse

 


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Zusammenfassung der Studie (PDF)

» zur integralen Studie des Öko-Instituts