Laufzeitverlängerung in Frankreich – eine Herkulesaufgabe

  • Nicht nur in der Schweiz – auch in Frankreich diskutiert man über Laufzeitverlängerungen der AKW.
  • Im Zentrum stehen die 32 900-MW Reaktoren, was mit erheblichen Sicherheitsforderungen seitens der Atomaufsichtsbehörde ASN einhergeht.
  • Kompetenzverlust und finanzielle Probleme der Betreiberin EDF machen diese Herkulesaufgabe zusätzlich herausfordernd.
 
Ausgangslage
Frankreich ist und bleibt eine Atomnation: Im letzten Jahr lag der Anteil der atomaren Stromproduktion bei über 70 Prozent. Der französische AKW-Park, bestehend 56 Reaktoren, ist jedoch in die Jahre gekommen – das Durchschnittsalter beträgt satte 35.1 Jahre (Stand: Januar 2020, siehe Einleitung: La grande nation nucleaire). Über die Hälfte des Parks besteht aus Reaktoren mit einer Leistung von 900 MW, die zwischen 1978 und 1987 ans Netz gingen. Das heisst, spätestens im Jahr 2027 werden sämtliche dieser Reaktoren ihr 40. Altersjahr erreicht haben, die meisten davon 2025. Bernard Laponche, französischer Physiker und Ingenieur, der beim Kommissariat für Atomenergie bei der Planung und Ausführung der ersten französischen AKW beteiligt war, hat für die Schweizerische Energie-Stiftung SES in einer Kurzanalyse die Laufzeitverlängerungspläne in Frankreich unter die Lupe genommen.

Die Laufzeit der französischen Atomkraftwerke war ursprünglich auf 30 Jahre ausgelegt, dann auf 40 Jahre ausgeweitet worden. Ebenso wie in der Schweiz sind die Laufzeiten im Gesetz nicht verbindlich geregelt. Stattdessen werden die Reaktoren einer Sicherheitsprüfung (Réexamen de sûreté) unterzogen im Rahmen der sogenannten «Visites Décennales», die normalerweise alle 10 Jahre stattfinden. Die Bewilligung, länger am Netz zu bleiben, wird von der unabhängigen Aufsichtsbehörde ASN («Autorité de sûreté nucléaire») ausgesprochen, die sich auf die Analyse des «Institut de radioprotection et sûreté nucléaire» (IRSN) beruft. Einige Investitionen waren nötig, damit die 34 900-MW Reaktoren die jüngste, 3. «Visite» bestehen - und somit noch immer Strom produzieren können.

Strategiewechsel bei der EDF
Eine weitere Betriebsverlängerung über 40 Jahre hinaus war ursprünglich nicht EDFs Intention. Vielmehr sah die Unternehmensstrategie vor, ab 2018 den alternden AKW-Park, namentlich die alten 900MW-Reaktoren, sukzessive durch die potenteren und angeblich sichereren EPR (Evolutionary Power Reactor) ersetzen. Ein solcher befindet sich seit 2007 in Flamanville in Bau, wobei die Inbetriebnahme für 2012 vorgesehen war. Stattdessen macht der Reaktor mit stetigen baulichen Verzögerungen und Kostenexplosionen Schlagzeilen. Wohl hierdurch alarmiert, und ebenso durch wirtschaftliche Vorteile motiviert, kündigte EDF Laufzeitverlängerungsambitionen von 10 bis 20 Jahren an. 2013 verkündete der französische Stromkonzern, der sich wohlgemerkt im Mehrheitsbesitz des Staates befindet, plötzlich die Verlängerung der Amortisationsdauer auf 50 Jahre. Sicherheitsbedenken spielten in dieser neuen Strategie keine Rolle.

Einbettung in die französische Energiepolitik
Die französische Energiepolitik fusst auf dem aktuellen mehrjährigen Energieplan (Programmation Plurianielle de l’Énergie PPE). Dieser sieht die Reduktion des Atomstromanteils bis 2035 auf 50 Prozent vor, was die Ausserbetriebnahme von 12 Reaktoren bis dahin vorsieht (zusätzlich zu den zwei Reaktoren in Fessenheim, die dieses Jahr vom Netz gingen). Der Plan lautet entsprechend, 12 Reaktoren vor der 5. «Visite décennale» respektive vor dem Übertritt in die 50er-Altersjahre in den Ruhestand zu versetzen. In anderen Worten bedingt dies also auch, dass die meisten dieser Reaktoren die 4. Visite überstehen, einen Plan B seitens EDF gibt es nicht. Dass ASN diese gut heisst, ist jedoch keineswegs sicher.

Zur 4. «Visite» - kein Zuckerschlecken
Die 10-jährlich wiederkehrende Sicherheitsüberprüfung beinhaltet nicht nur die reguläre Sicherheitsüberprüfung des Reaktors, sondern auch einen Ansatz der Verbesserung, dass nämlich das Sicherheitsniveau nach neuem Kenntnisstand laufend erhöht wird. Die 4. «Visite décennale» ist von grosser strategischer Bedeutung, denn hier entscheidet die ASN über den weiteren Betrieb – oder die Ausserbetriebnahme - sämtlicher 32 900MW-Reaktoren. Eine schwerwiegende Entscheidung, auch weil eine Laufzeit von über 40 Jahren ein Vordringen auf Terra incognita bedeutet.

Die Aufgabe ist also weitreichend und komplex. Erstens ist die Sicherheit in punkto Alterungsprozess zu evaluieren, was insbesondere wichtig ist bei jenen Bestandteilen, die nicht ersetzt werden können. Zweitens sind die Massnahmen «Post Fukushima» und der «Grand Carénage» umzusetzen, wie von der ASN und IRSN festgeschrieben. Die Verzögerungen hierbei sind zahlreich. Drittens verlangt die ASN bei den Reaktoren mit über 40 Jahren Laufzeit auf dem Buckel, die nun zeitgleich wie ein EPR am Netz sein könnten, weitergehende Sicherheitsanforderungen, die jenen des EPR das Wasser reichen. Allerdings erlaubt die ASN gewisse Ausnahmen hiervon, beispielsweise wenn das Kühlbecken für die Brennstäbe sich ausserhalb des Containments befindet.

Fragezeichen bezüglich Kompetenzen und Kapazitäten
Bisher wurde einzig Tricastin 1 der 4. Visite unterzogen, was der Mobilisierung von 5'000 ArbeiterInnen bedurfte. Die bisher anfallenden Verzögerungen und Absichtserklärungen von EDF lassen darauf schliessen, dass die 4. Visite aller 900 MW-Reaktoren erst dann abgeschlossen sein wird, wenn bereits die 5. vor der Tür steht. Angesichts des Debakels in Flamanville steht der Kompetenzverlust bei EDF zunehmend im Scheinwerferlicht. Bedenken bezüglich der nuklearen Sicherheit in Frankreich stehen zudem im Raum bei der Frage, ob die ASN und IRSN genügend Mittel haben um die Kontrollen durchzuführen und die Umsetzung zeitnah zu überprüfen. Zu alledem kommen die finanziellen Schwierigkeiten, in denen sich die quasi-staatliche EDF befindet: Bis 2019 hat der französische Stromriese einen (netto) Schuldenhaufen von 37 Milliarden Euro angehäuft. Die Nachrüstungen und Ausführungsarbeiten bis 2030 werden nochmals 100 Milliarden erfordern. Dazu kommen steigende Konstruktionskosten und unterschätzte Kosten was die Stilllegung und Entsorgung radioaktiver Abfälle anbelangt. Es wäre also ganz in EDFs Interesse, ihre Ambitionen bei der Laufzeitverlängerungen der 900 MW-Reaktoren zurückzuschrauben.

Konklusion
Im Mai dieses Jahres hat die ASN ihren Bericht über die nukleare Sicherheit in Frankreich 2019 («Rapport sur l’état de la sûreté nucléaire et de la radioprotection en France en 2019») vorgelegt. Bezüglich der 900MW-Reaktoren schreibt die ASN, dass angesichts des enormen Ressourcenbedarfs, die die 4. Visite von Tricastin 1 verschlang, fraglich bleibt, wie EDF die kommenden Herausforderungen – die gleichzeitige, umfassende Untersuchung einer grosser Anzahl Reaktoren - zu bewältigen vermag. Bedenklich ist zudem, dass der französische Energieplan umfassendere Investitionen erst bei der 5. Visite vorsieht, während für diesen Zeitpunkt gleichzeitig die Stilllegung der 50-jährigen Reaktoren vorgesehen ist. Das ist ein Widerspruch, ebenso bezüglich der Sicherheitsanforderungen, die nämlich anlässlich der 4. Visite einzuhalten sind.

Im Energieplan drückt die französische Regierung zudem aus, dass die endgültige Stilllegung anlässlich der 5. Visite kohärent sei mit der EDF-Strategie, die eine Laufzeit von 50 Jahren vorsieht, und entsprechend keine Entschädigungsforderungen zu erwarten sind. Dass EDF aber nicht doch plötzlich andere Absichten bekundet, ist keineswegs sicher, wie Bernard Laponche anmerkt. Angesichts dieser Wiedersprüche und Sicherheitsbedenken konkludiert er, dass die bevorzugte Lösung die Stilllegung sämtlicher Reaktoren nach 40 Jahren Betrieb bleibt. Alles andere hiesse, sich auf einen risikoreichen Weg mit starken Unsicherheiten zu machen.
 
 
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Kurt Marti

Bernard Laponche ist ein französischer Physiker und Ingenieur und war beim Kommissariat für Atomenergie an der Planung und Ausführung der ersten französischen Atomkraftwerke beteiligt. Heute ist er als Berater für Energiepolitik tätig und Autor verschiedener Bücher.

bernard.laponche@wanadoo.fr

 

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  • Nicht nur in der Schweiz – auch in Frankreich diskutiert man über Laufzeitverlängerungen der AKW.
  • Im Zentrum stehen die 32 900-MW Reaktoren, was mit erheblichen Sicherheitsforderungen seitens der Atomaufsichtsbehörde ASN einhergeht.
  • Kompetenzverlust und finanzielle Probleme der Betreiberin EDF machen diese Herkulesaufgabe zusätzlich herausfordernd.
 
Ausgangslage
Frankreich ist und bleibt eine Atomnation: Im letzten Jahr lag der Anteil der atomaren Stromproduktion bei über 70 Prozent. Der französische AKW-Park, bestehend 56 Reaktoren, ist jedoch in die Jahre gekommen – das Durchschnittsalter beträgt satte 35.1 Jahre (Stand: Januar 2020, siehe Einleitung: La grande nation nucleaire). Über die Hälfte des Parks besteht aus Reaktoren mit einer Leistung von 900 MW, die zwischen 1978 und 1987 ans Netz gingen. Das heisst, spätestens im Jahr 2027 werden sämtliche dieser Reaktoren ihr 40. Altersjahr erreicht haben, die meisten davon 2025. Bernard Laponche, französischer Physiker und Ingenieur, der beim Kommissariat für Atomenergie bei der Planung und Ausführung der ersten französischen AKW beteiligt war, hat für die Schweizerische Energie-Stiftung SES in einer Kurzanalyse die Laufzeitverlängerungspläne in Frankreich unter die Lupe genommen.

Die Laufzeit der französischen Atomkraftwerke war ursprünglich auf 30 Jahre ausgelegt, dann auf 40 Jahre ausgeweitet worden. Ebenso wie in der Schweiz sind die Laufzeiten im Gesetz nicht verbindlich geregelt. Stattdessen werden die Reaktoren einer Sicherheitsprüfung (Réexamen de sûreté) unterzogen im Rahmen der sogenannten «Visites Décennales», die normalerweise alle 10 Jahre stattfinden. Die Bewilligung, länger am Netz zu bleiben, wird von der unabhängigen Aufsichtsbehörde ASN («Autorité de sûreté nucléaire») ausgesprochen, die sich auf die Analyse des «Institut de radioprotection et sûreté nucléaire» (IRSN) beruft. Einige Investitionen waren nötig, damit die 34 900-MW Reaktoren die jüngste, 3. «Visite» bestehen - und somit noch immer Strom produzieren können.

Strategiewechsel bei der EDF
Eine weitere Betriebsverlängerung über 40 Jahre hinaus war ursprünglich nicht EDFs Intention. Vielmehr sah die Unternehmensstrategie vor, ab 2018 den alternden AKW-Park, namentlich die alten 900MW-Reaktoren, sukzessive durch die potenteren und angeblich sichereren EPR (Evolutionary Power Reactor) ersetzen. Ein solcher befindet sich seit 2007 in Flamanville in Bau, wobei die Inbetriebnahme für 2012 vorgesehen war. Stattdessen macht der Reaktor mit stetigen baulichen Verzögerungen und Kostenexplosionen Schlagzeilen. Wohl hierdurch alarmiert, und ebenso durch wirtschaftliche Vorteile motiviert, kündigte EDF Laufzeitverlängerungsambitionen von 10 bis 20 Jahren an. 2013 verkündete der französische Stromkonzern, der sich wohlgemerkt im Mehrheitsbesitz des Staates befindet, plötzlich die Verlängerung der Amortisationsdauer auf 50 Jahre. Sicherheitsbedenken spielten in dieser neuen Strategie keine Rolle.

Einbettung in die französische Energiepolitik
Die französische Energiepolitik fusst auf dem aktuellen mehrjährigen Energieplan (Programmation Plurianielle de l’Énergie PPE). Dieser sieht die Reduktion des Atomstromanteils bis 2035 auf 50 Prozent vor, was die Ausserbetriebnahme von 12 Reaktoren bis dahin vorsieht (zusätzlich zu den zwei Reaktoren in Fessenheim, die dieses Jahr vom Netz gingen). Der Plan lautet entsprechend, 12 Reaktoren vor der 5. «Visite décennale» respektive vor dem Übertritt in die 50er-Altersjahre in den Ruhestand zu versetzen. In anderen Worten bedingt dies also auch, dass die meisten dieser Reaktoren die 4. Visite überstehen, einen Plan B seitens EDF gibt es nicht. Dass ASN diese gut heisst, ist jedoch keineswegs sicher.

Zur 4. «Visite» - kein Zuckerschlecken
Die 10-jährlich wiederkehrende Sicherheitsüberprüfung beinhaltet nicht nur die reguläre Sicherheitsüberprüfung des Reaktors, sondern auch einen Ansatz der Verbesserung, dass nämlich das Sicherheitsniveau nach neuem Kenntnisstand laufend erhöht wird. Die 4. «Visite décennale» ist von grosser strategischer Bedeutung, denn hier entscheidet die ASN über den weiteren Betrieb – oder die Ausserbetriebnahme - sämtlicher 32 900MW-Reaktoren. Eine schwerwiegende Entscheidung, auch weil eine Laufzeit von über 40 Jahren ein Vordringen auf Terra incognita bedeutet.

Die Aufgabe ist also weitreichend und komplex. Erstens ist die Sicherheit in punkto Alterungsprozess zu evaluieren, was insbesondere wichtig ist bei jenen Bestandteilen, die nicht ersetzt werden können. Zweitens sind die Massnahmen «Post Fukushima» und der «Grand Carénage» umzusetzen, wie von der ASN und IRSN festgeschrieben. Die Verzögerungen hierbei sind zahlreich. Drittens verlangt die ASN bei den Reaktoren mit über 40 Jahren Laufzeit auf dem Buckel, die nun zeitgleich wie ein EPR am Netz sein könnten, weitergehende Sicherheitsanforderungen, die jenen des EPR das Wasser reichen. Allerdings erlaubt die ASN gewisse Ausnahmen hiervon, beispielsweise wenn das Kühlbecken für die Brennstäbe sich ausserhalb des Containments befindet.

Fragezeichen bezüglich Kompetenzen und Kapazitäten
Bisher wurde einzig Tricastin 1 der 4. Visite unterzogen, was der Mobilisierung von 5'000 ArbeiterInnen bedurfte. Die bisher anfallenden Verzögerungen und Absichtserklärungen von EDF lassen darauf schliessen, dass die 4. Visite aller 900 MW-Reaktoren erst dann abgeschlossen sein wird, wenn bereits die 5. vor der Tür steht. Angesichts des Debakels in Flamanville steht der Kompetenzverlust bei EDF zunehmend im Scheinwerferlicht. Bedenken bezüglich der nuklearen Sicherheit in Frankreich stehen zudem im Raum bei der Frage, ob die ASN und IRSN genügend Mittel haben um die Kontrollen durchzuführen und die Umsetzung zeitnah zu überprüfen. Zu alledem kommen die finanziellen Schwierigkeiten, in denen sich die quasi-staatliche EDF befindet: Bis 2019 hat der französische Stromriese einen (netto) Schuldenhaufen von 37 Milliarden Euro angehäuft. Die Nachrüstungen und Ausführungsarbeiten bis 2030 werden nochmals 100 Milliarden erfordern. Dazu kommen steigende Konstruktionskosten und unterschätzte Kosten was die Stilllegung und Entsorgung radioaktiver Abfälle anbelangt. Es wäre also ganz in EDFs Interesse, ihre Ambitionen bei der Laufzeitverlängerungen der 900 MW-Reaktoren zurückzuschrauben.

Konklusion
Im Mai dieses Jahres hat die ASN ihren Bericht über die nukleare Sicherheit in Frankreich 2019 («Rapport sur l’état de la sûreté nucléaire et de la radioprotection en France en 2019») vorgelegt. Bezüglich der 900MW-Reaktoren schreibt die ASN, dass angesichts des enormen Ressourcenbedarfs, die die 4. Visite von Tricastin 1 verschlang, fraglich bleibt, wie EDF die kommenden Herausforderungen – die gleichzeitige, umfassende Untersuchung einer grosser Anzahl Reaktoren - zu bewältigen vermag. Bedenklich ist zudem, dass der französische Energieplan umfassendere Investitionen erst bei der 5. Visite vorsieht, während für diesen Zeitpunkt gleichzeitig die Stilllegung der 50-jährigen Reaktoren vorgesehen ist. Das ist ein Widerspruch, ebenso bezüglich der Sicherheitsanforderungen, die nämlich anlässlich der 4. Visite einzuhalten sind.

Im Energieplan drückt die französische Regierung zudem aus, dass die endgültige Stilllegung anlässlich der 5. Visite kohärent sei mit der EDF-Strategie, die eine Laufzeit von 50 Jahren vorsieht, und entsprechend keine Entschädigungsforderungen zu erwarten sind. Dass EDF aber nicht doch plötzlich andere Absichten bekundet, ist keineswegs sicher, wie Bernard Laponche anmerkt. Angesichts dieser Wiedersprüche und Sicherheitsbedenken konkludiert er, dass die bevorzugte Lösung die Stilllegung sämtlicher Reaktoren nach 40 Jahren Betrieb bleibt. Alles andere hiesse, sich auf einen risikoreichen Weg mit starken Unsicherheiten zu machen.
 
 
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Bernard Laponche ist ein französischer Physiker und Ingenieur und war beim Kommissariat für Atomenergie an der Planung und Ausführung der ersten französischen Atomkraftwerke beteiligt. Heute ist er als Berater für Energiepolitik tätig und Autor verschiedener Bücher.

bernard.laponche@wanadoo.fr

 

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Kontakt

Simon Banholzer

Simon Banholzer
Leiter Fachbereich Atomenergie

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