Stellungnahme zur Etappe 2 des Sachplans geologisches Tiefenlager

Die SES lehnt den vorgeschlagenen Einengungsvorschlag auf die Standortgebiete Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost ab.

 

Der Bundesrat hat die SES eingeladen, sich im Rahmen der Vernehmlassung zur Standorteinengung in der Etappe 2 des Sachplans geologisches Tiefenlager zu äussern.

Nach gründlicher Analyse stellt die SES fest, dass die Einenung aus geologischen Kriterien teilweise nachvollziehbar ist. Ohne genügend ausgearbeitetes Lagerkonzept ist jedoch nicht sichergestellt, dass die gewählten Standorte auch tatsächlich am besten mit dem Tiefenlager zusammenwirken und damit die Schutzziele erreicht werden können.

Die SES anerkennt, dass sich in den vergangenen sieben Jahren die Grundlagen für die Standortauswahl dank seismischer Analysen klar verbessert haben und sich auch das Wissen zur Barrierewirkung des Wirtgesteins stark verbessert hat. Das eigentliche sicherheitstechnische Lagerkonzept des geologischen Tiefenlagers ist jedoch in verschiedenen, bereits zum Ende der Etappe 1 verschiedentlich kritisierten Punkten stehen geblieben. Es basiert zum Teil noch immer auf bereits überholten Konzepten aus dem Entsorgungsnachweis von 2006 und vermag in seiner heutigen Form nicht zu überzeugen. Die SES stellt fest, dass in den Ergebnissen zur Etappe 2 die räumliche Standortfrage der inhaltlichen Frage zu Lagerkonzept und Lagersicherheit vorgeht. Wichtige konzeptionelle Fragen zum Lager werden aufgeschoben.

Die SES empfiehlt dem Bundesrat, mit der Einengung zuzuwarten.

Lesen Sie unsere Erläuterungen im Detail:

 

Nils Epprecht

Nils Epprecht
SES-Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mail: nils.epprecht@energiestiftung.ch
Twitter: @nepprecht

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Stellungnahme zur Etappe 2 des Sachplans geologisches Tiefenlager

Die SES lehnt den vorgeschlagenen Einengungsvorschlag auf die Standortgebiete Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost ab.

 

Der Bundesrat hat die SES eingeladen, sich im Rahmen der Vernehmlassung zur Standorteinengung in der Etappe 2 des Sachplans geologisches Tiefenlager zu äussern.

Nach gründlicher Analyse stellt die SES fest, dass die Einenung aus geologischen Kriterien teilweise nachvollziehbar ist. Ohne genügend ausgearbeitetes Lagerkonzept ist jedoch nicht sichergestellt, dass die gewählten Standorte auch tatsächlich am besten mit dem Tiefenlager zusammenwirken und damit die Schutzziele erreicht werden können.

Die SES anerkennt, dass sich in den vergangenen sieben Jahren die Grundlagen für die Standortauswahl dank seismischer Analysen klar verbessert haben und sich auch das Wissen zur Barrierewirkung des Wirtgesteins stark verbessert hat. Das eigentliche sicherheitstechnische Lagerkonzept des geologischen Tiefenlagers ist jedoch in verschiedenen, bereits zum Ende der Etappe 1 verschiedentlich kritisierten Punkten stehen geblieben. Es basiert zum Teil noch immer auf bereits überholten Konzepten aus dem Entsorgungsnachweis von 2006 und vermag in seiner heutigen Form nicht zu überzeugen. Die SES stellt fest, dass in den Ergebnissen zur Etappe 2 die räumliche Standortfrage der inhaltlichen Frage zu Lagerkonzept und Lagersicherheit vorgeht. Wichtige konzeptionelle Fragen zum Lager werden aufgeschoben.

Die SES empfiehlt dem Bundesrat, mit der Einengung zuzuwarten.

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