Die SES sagt JA zum CO2-Gesetz

Der Stiftungsrat der SES hat einstimmig die Ja-Parole zum revidierten CO2-Gesetz gefasst. Die Gesetzesvorlage, über welche die Schweizer Bevölkerung am 13. Juni abstimmt, bildet die Grundlage für eine wirksame und faire Klimapolitik.

Unter der Leitung von SES-Präsidentin Nadine Masshardt hat der Stiftungsrat an der Sitzung vom 8. April 2021 die Ja-Parole zum revidierten CO2-Gesetz gefasst. Das Gesetz ist klimapolitisch der nächste, wichtige Schritt zum Erreichen des Netto Null-Ziels, das sich die Schweiz gesetzt hat. «Diese Vorlage alleine löst zwar noch nicht alle Probleme in Zusammenhang mit den zu hohen Treibhausgasemissionen der Schweiz», sagt SP-Nationalrätin und SES-Stiftungsratspräsidentin Nadine Masshardt dazu. «Es adressiert aber wichtige Hebel – erstmals auch relevante Emissionsbereiche wie den Finanzplatz oder den Flugverkehr – und verankert zentrale Ansatzpunkte für eine klimafreundliche Schweiz.»

Verursachergerechter Klimaschutz

Mit einem JA zum CO2-Gesetz leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Mit dem neuen Gesetz werden Gebäude energetisch saniert, fossile Heizsysteme durch erneuerbare ersetzt. Die Finanzierung wird durch Lenkungsabgaben gesichert, Förderprogramme entlasten HausbesitzerInnen und schliesslich profitieren auch MieterInnen von effizienter Energienutzung. «Das neue CO2-Gesetz ist verursachergerecht: Wer wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Unternehmen», so Masshardt weiter. Der Ersatz fossiler Energieimporte durch im Inland produzierte erneuerbare Energien sowie eine erhöhte energetische Sanierungsquote bergen zudem ein grosses Wertschöpfungspotenzial für die Binnenwirtschaft.

Verantwortung wahrnehmen

Es wäre unverantwortlich, gegen das Gesetz zu stimmen. Eine Ablehnung an der Urne würde die Klimaschutzbemühungen der Schweiz um Jahre zurückwerfen. Dann gäbe es keinerlei gesetzliche Grundlagen, um Massnahmen beim Flugverkehr oder Finanzplatz zu ergreifen. Es drohen weitere Jahre ohne verbindliche Ziele und Massnahmen.

 

Valentin Schmidt

Valentin Schmidt
Leiter Kommunikation

Tel. 044 275 21 23
Mail:
valentin.schmidt@energiestiftung.ch
Twitter: @energiestiftung.ch

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Die SES sagt JA zum CO2-Gesetz

Der Stiftungsrat der SES hat einstimmig die Ja-Parole zum revidierten CO2-Gesetz gefasst. Die Gesetzesvorlage, über welche die Schweizer Bevölkerung am 13. Juni abstimmt, bildet die Grundlage für eine wirksame und faire Klimapolitik.

Unter der Leitung von SES-Präsidentin Nadine Masshardt hat der Stiftungsrat an der Sitzung vom 8. April 2021 die Ja-Parole zum revidierten CO2-Gesetz gefasst. Das Gesetz ist klimapolitisch der nächste, wichtige Schritt zum Erreichen des Netto Null-Ziels, das sich die Schweiz gesetzt hat. «Diese Vorlage alleine löst zwar noch nicht alle Probleme in Zusammenhang mit den zu hohen Treibhausgasemissionen der Schweiz», sagt SP-Nationalrätin und SES-Stiftungsratspräsidentin Nadine Masshardt dazu. «Es adressiert aber wichtige Hebel – erstmals auch relevante Emissionsbereiche wie den Finanzplatz oder den Flugverkehr – und verankert zentrale Ansatzpunkte für eine klimafreundliche Schweiz.»

Verursachergerechter Klimaschutz

Mit einem JA zum CO2-Gesetz leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Mit dem neuen Gesetz werden Gebäude energetisch saniert, fossile Heizsysteme durch erneuerbare ersetzt. Die Finanzierung wird durch Lenkungsabgaben gesichert, Förderprogramme entlasten HausbesitzerInnen und schliesslich profitieren auch MieterInnen von effizienter Energienutzung. «Das neue CO2-Gesetz ist verursachergerecht: Wer wenig fossile Energie verbraucht, profitiert als Privatperson, Familie oder Unternehmen», so Masshardt weiter. Der Ersatz fossiler Energieimporte durch im Inland produzierte erneuerbare Energien sowie eine erhöhte energetische Sanierungsquote bergen zudem ein grosses Wertschöpfungspotenzial für die Binnenwirtschaft.

Verantwortung wahrnehmen

Es wäre unverantwortlich, gegen das Gesetz zu stimmen. Eine Ablehnung an der Urne würde die Klimaschutzbemühungen der Schweiz um Jahre zurückwerfen. Dann gäbe es keinerlei gesetzliche Grundlagen, um Massnahmen beim Flugverkehr oder Finanzplatz zu ergreifen. Es drohen weitere Jahre ohne verbindliche Ziele und Massnahmen.

 

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