Energieperspektiven: Umweltverbände fordern Umsetzung bereits bis 2035

Die Umweltallianz - darunter auch die SES - begrüsst, dass der Bund in den neu aufgelegten Energieperspektiven 2050+ erstmals überhaupt ein Klimaszenario «Netto Null» modelliert hat. Aus Sicht der Umweltverbände müssen die angestrebten Treibhausgasreduktionen jedoch viel schneller erreicht werden, als es die Szenarien vorsehen. Die grössten Potenziale zur Eindämmung der Klimakrise liegen bei der Reduktion des Energieverbrauchs und dem Ausbau der Photovoltaik. Dieser Ausbau soll im Einklang mit dem Schutz der Biodiversität erfolgen.

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Fokus Frankreich

Mit der Artikelserie «Fokus Frankreich: Nation Nucléaire» wirft die SES einen Blick über die Grenze auf unseren französischen Nachbarn, die Atomnation par excellence.

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Runder Tisch Wasserkraft: Gemeinsames Vorgehen trägt Früchte

Die SES begrüsst, dass heute am «Runden Tisch Wasserkraft» eine grundsätzliche Einigung zwischen der Energiewirtschaft, dem Bund, den Kantonen und Umweltorganisationen über den weiteren Ausbau der Wasserkraft erzielt werden konnte. Die SES ist überzeugt, dass sowohl für die Lösung der Klima- als auch der Biodiversitätskrise ein rasches und geeintes Handeln nötig ist, und empfiehlt den Dialog auch in anderen Bereichen fortzusetzen.

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Petition fordert rasche Reduktion des Luftverkehrs

Die Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit (KLUG) fordert den Bundesrat mit einer internationalen Petition dazu auf, den Flugverkehr auf ein mit den Klimazielen vereinbares Niveau zu senken. Die heute übergebene Petition will auch dem «Greenwashing» des Lufttverkehrs ein Ende setzen.

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Klimaschutz: Freiwilligkeit reicht nicht aus

Wie stark soll der Staat den Rahmen für das Erreichen der Schweizer Klimaziele vorgeben? Die ZHAW hat die Potenziale freiwilliger und politischer Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen analysiert. Ihr Fazit: Eigenverantwortung alleine reicht zum Erreichen von netto Null Treibhausgasemissionen nicht aus.

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AKW Leibstadt: Verlängerter Betrieb trotz gravierenden Sicherheitsdefiziten?

Die Schweizer Politik diskutiert den verlängerten AKW-Betrieb, weil nach dem Aus des EU-Rahmenabkommens die Fragezeichen bei der Stromversorgung akuter werden. Dabei geht die Sicherheit vergessen. Selbst das neuste Schweizer AKW in Leibstadt offenbart in der Periodischen Sicherheitsüberprüfung von 2016 diverse Defizite, die weder die Betreiberin Axpo noch die Atomaufsicht ENSI beheben wollen. Dies ergibt die Analyse des Reaktorsicherheitsexperten Prof. Dr. Manfred Mertins von der TH Brandenburg im Auftrag der SES. Mertins Fazit: Das Sicherheitsniveau der Anlage wird dem Stand von Wissenschaft und Technik nicht gerecht. Für einen sicheren längerfristigen Betrieb müsste weit mehr unternommen werden, als das Kernenergiegesetz und das Ensi verlangen.

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