Ja zur Initiative «Grüne Wirtschaft»

Unser heutiges Wirtschaftssystem ist nicht nachhaltig. Durch den überdurchschnittlichen Verbrauch von Material und Energie schaden wir der Umwelt, der Wohlfahrt der Gesellschaft und dem wirtschaftlichen Fortschritt. Die Initiative «Grüne Wirtschaft» verlangt, den ökologischen Fussabdruck der Schweiz bis 2050 um zwei Drittel zu reduzieren - auf die natürliche Kapazität der Erde. Dazu sollen Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und der nachhaltigen Ressourcennutzung in der Verfassung verankert werden, um so eine ökologischere Wirtschaftsweise zu fördern und den Energieverbrauch zu senken.

Von der Wegwerf- zur Kreislaufwirtschaft spart Energie. Hierzulande wachsen die Abfallberge. Die Schweiz ist heute zweitgrösste Abfallproduzentin in Europa. Mit der Umstellung auf eine ressourceneffiziente Wirtschaft soll die Wegwerfwirtschaft langfristig durch eine Kreislaufwirtschaft abgelöst werden. Diese setzt auf langlebige und umweltfreundliche Produkte und auf Abfälle, die als Rohstoffe konsequent wiederverwertet werden. Erreicht werden soll dies auch über Innovationsförderung und Anreize zur Senkung des Ressourcenverbrauchs. Durch eine effizientere Nutzung der Ressourcen resultieren Energieeinsparungen und geringere Treibhausgas-Emissionen.

Weniger Erdölimporte kommen der einheimischen Wirtschaft zu Gute. Geschlossene Stoffkreisläufe, Ressourceneffizienz, Recycling - eine Kreislaufwirtschaft führt zu einem tieferen Gesamtenergieverbrauch und reduzierter grauer Energie über Produktionsprozesse im Ausland, da Rohstoffe, wo immer möglich, wiederverwendet werden. Zu einer grünen Wirtschaft gehört neben der Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Zuführung von Rohstoffen zu Sekundärkreisläufen auch der Ersatz der fossilen und atomaren Energieträger. Sie sollen nicht nur effizienter genutzt, sondern durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Durch einheimische Sonne und Wind und durch Energieeinsparungen lassen sich die Energieimporte und die dadurch entstehende Abhängigkeit von politisch instabilen Ländern reduzieren, was zu mehr lokaler Wertschöpfung führt.

Deshalb: Ja zur Initiative «Grüne Wirtschaft»! Die Initiative bietet die Chance, unser Wirtschaftssystem nachhaltiger zu gestalten und die Energie effizienter zu nutzen. Die SES unterstützt die Initiative und sagt Ja zu einer ressourceneffizienten und energiesparenden Wirtschaft.

 

Florian Brunner

Florian Brunner
Projektleiter Fossile Energien & Klima

Tel. 044 275 21 24
Mail: florian.brunner@energiestiftung.ch
Twitter: @flo_brunn

Nationale Kampagne

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Unser heutiges Wirtschaftssystem ist nicht nachhaltig. Durch den überdurchschnittlichen Verbrauch von Material und Energie schaden wir der Umwelt, der Wohlfahrt der Gesellschaft und dem wirtschaftlichen Fortschritt. Die Initiative «Grüne Wirtschaft» verlangt, den ökologischen Fussabdruck der Schweiz bis 2050 um zwei Drittel zu reduzieren - auf die natürliche Kapazität der Erde. Dazu sollen Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und der nachhaltigen Ressourcennutzung in der Verfassung verankert werden, um so eine ökologischere Wirtschaftsweise zu fördern und den Energieverbrauch zu senken.

Von der Wegwerf- zur Kreislaufwirtschaft spart Energie. Hierzulande wachsen die Abfallberge. Die Schweiz ist heute zweitgrösste Abfallproduzentin in Europa. Mit der Umstellung auf eine ressourceneffiziente Wirtschaft soll die Wegwerfwirtschaft langfristig durch eine Kreislaufwirtschaft abgelöst werden. Diese setzt auf langlebige und umweltfreundliche Produkte und auf Abfälle, die als Rohstoffe konsequent wiederverwertet werden. Erreicht werden soll dies auch über Innovationsförderung und Anreize zur Senkung des Ressourcenverbrauchs. Durch eine effizientere Nutzung der Ressourcen resultieren Energieeinsparungen und geringere Treibhausgas-Emissionen.

Weniger Erdölimporte kommen der einheimischen Wirtschaft zu Gute. Geschlossene Stoffkreisläufe, Ressourceneffizienz, Recycling - eine Kreislaufwirtschaft führt zu einem tieferen Gesamtenergieverbrauch und reduzierter grauer Energie über Produktionsprozesse im Ausland, da Rohstoffe, wo immer möglich, wiederverwendet werden. Zu einer grünen Wirtschaft gehört neben der Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Zuführung von Rohstoffen zu Sekundärkreisläufen auch der Ersatz der fossilen und atomaren Energieträger. Sie sollen nicht nur effizienter genutzt, sondern durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Durch einheimische Sonne und Wind und durch Energieeinsparungen lassen sich die Energieimporte und die dadurch entstehende Abhängigkeit von politisch instabilen Ländern reduzieren, was zu mehr lokaler Wertschöpfung führt.

Deshalb: Ja zur Initiative «Grüne Wirtschaft»! Die Initiative bietet die Chance, unser Wirtschaftssystem nachhaltiger zu gestalten und die Energie effizienter zu nutzen. Die SES unterstützt die Initiative und sagt Ja zu einer ressourceneffizienten und energiesparenden Wirtschaft.

 

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