Erst halber Atomausstieg geschafft

Wir können uns freuen: Mit dem Ja zur Energiestrategie 2050 wurde ein wichtiger Richtungsentscheid gefällt. Auch steht ein Verbot für den Bau neuer AKW im Gesetz. Doch in Bezug auf die Schweizer Uraltreaktoren ist nach wie vor kein einziges Problem gelöst.

Die Freude über den Abstimmungserfolg kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei den bestehenden AKW alles beim Alten bleibt. Sie sollen weiterlaufen bis zum St. Nimmerleinstag. Dabei sind z.B. in Beznau und Leibstadt technische Probleme nur ungenügend aufgeklärt. Die Abstimmung zur Energiestrategie 2050 liess nämlich das heisseste Eisen im Ofen. Über den Umgang mit dem ältesten AKW-Park der Welt schweigt sie sich aus.

Aber gerade weil die AKW-Firmen keine neuen AKW mehr bauen dürfen, werden sie nun die bestehenden AKW bis zum letzten Brennstab auspressen. Das ist gefährlich.

Die SES wird deshalb weiterhin lieber zweimal als keinmal hinschauen. Halten sich die AKW-Betreiber oder die Aufsichtsbehörden nicht an die Regeln, werden wir nicht davor zurückschrecken, vor Gericht zu gehen. Dafür brauchen wir einen langen Schnauf, Zeit und Geld. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir es.

Herzlichen Dank!

 

Nils Epprecht

Nils Epprecht
Projektleiter Strom & Atom

Tel. 044 275 21 25
Mail: nils.epprecht@energiestiftung.ch
Twitter: @nepprecht

Beznau Verfahren

www.kkw.ch

Energie & Umwelt

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Erst halber Atomausstieg geschafft

Wir können uns freuen: Mit dem Ja zur Energiestrategie 2050 wurde ein wichtiger Richtungsentscheid gefällt. Auch steht ein Verbot für den Bau neuer AKW im Gesetz. Doch in Bezug auf die Schweizer Uraltreaktoren ist nach wie vor kein einziges Problem gelöst.

Die Freude über den Abstimmungserfolg kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei den bestehenden AKW alles beim Alten bleibt. Sie sollen weiterlaufen bis zum St. Nimmerleinstag. Dabei sind z.B. in Beznau und Leibstadt technische Probleme nur ungenügend aufgeklärt. Die Abstimmung zur Energiestrategie 2050 liess nämlich das heisseste Eisen im Ofen. Über den Umgang mit dem ältesten AKW-Park der Welt schweigt sie sich aus.

Aber gerade weil die AKW-Firmen keine neuen AKW mehr bauen dürfen, werden sie nun die bestehenden AKW bis zum letzten Brennstab auspressen. Das ist gefährlich.

Die SES wird deshalb weiterhin lieber zweimal als keinmal hinschauen. Halten sich die AKW-Betreiber oder die Aufsichtsbehörden nicht an die Regeln, werden wir nicht davor zurückschrecken, vor Gericht zu gehen. Dafür brauchen wir einen langen Schnauf, Zeit und Geld. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir es.

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