Schadenersatzforderungen: Die AXPO blufft

Die Axpo beziffert in der Sonntagspresse die Höhe ihrer Schadenersatzklage in Milliardenhöhe. Gemäss SES-Experten wäre eine Schadenersatzklage zwar möglich, hat aber vor Gericht keine Aussichten auf Erfolg. Denn die Axpo verdient heute, wie auch in voraussehbarer Zukunft, kein Geld mit ihren Reaktoren in Beznau (1).

Die Aussichten der Schweizer Atomkraftwerke sind so schlecht, dass die Finanzierung von Rückbau und Entsorgung durch die Betreiber nicht mehr gesichert ist (2). Von den von verschiedenen Experten geschätzten 27-100 Milliarden Stilllegungs- und Entsorgungskosten (3), sind bisher erst 6.2 Milliarden angespart (4).

Es ist für die Axpo kaum möglich bis aussichtslos, vor einem Gericht einen finanziellen Schaden geltend zu machen (5). Viel eher wird das Gegenteil eintreffen. Wir SteuerzahlerInnen werden unseren Stromkonzernen ihre giftigen Atom-Altlasten wegsanieren müssen, um sie vor dem Grounding zu bewahren.

Je früher wir defizitäre AKW vom Netz nehmen, desto weniger teuren Atommüll produzieren wir und desto weniger Geld vernichten wir real. Ein JA am 27. November ist nicht nur eine Sicherheits-Massnahme sondern aus volkswirtschaftlicher Sicht auch eine Spar-Massnahme.

 

» SES-Faktenblatt «Schadenersatz bei Annahme der Atomausstiegsinitiative?» (pdf)

---

(1) NZZ vom 13.12.2014
(2) Alpiq Leaks Papier
(3) Marcos Buser: Atom-Müll kostet uns 100 Milliarden!
(4) Stenfo Jahresbericht 2015.
(5) Gutachten Riva/ Müller, 8. September 2015.

 

Weitere Informationen

Jürg Buri

Jürg Buri
Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mail: juerg.buri@energiestiftung.ch

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Schadenersatzforderungen: Die AXPO blufft

Die Axpo beziffert in der Sonntagspresse die Höhe ihrer Schadenersatzklage in Milliardenhöhe. Gemäss SES-Experten wäre eine Schadenersatzklage zwar möglich, hat aber vor Gericht keine Aussichten auf Erfolg. Denn die Axpo verdient heute, wie auch in voraussehbarer Zukunft, kein Geld mit ihren Reaktoren in Beznau (1).

Die Aussichten der Schweizer Atomkraftwerke sind so schlecht, dass die Finanzierung von Rückbau und Entsorgung durch die Betreiber nicht mehr gesichert ist (2). Von den von verschiedenen Experten geschätzten 27-100 Milliarden Stilllegungs- und Entsorgungskosten (3), sind bisher erst 6.2 Milliarden angespart (4).

Es ist für die Axpo kaum möglich bis aussichtslos, vor einem Gericht einen finanziellen Schaden geltend zu machen (5). Viel eher wird das Gegenteil eintreffen. Wir SteuerzahlerInnen werden unseren Stromkonzernen ihre giftigen Atom-Altlasten wegsanieren müssen, um sie vor dem Grounding zu bewahren.

Je früher wir defizitäre AKW vom Netz nehmen, desto weniger teuren Atommüll produzieren wir und desto weniger Geld vernichten wir real. Ein JA am 27. November ist nicht nur eine Sicherheits-Massnahme sondern aus volkswirtschaftlicher Sicht auch eine Spar-Massnahme.

 

» SES-Faktenblatt «Schadenersatz bei Annahme der Atomausstiegsinitiative?» (pdf)

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(1) NZZ vom 13.12.2014
(2) Alpiq Leaks Papier
(3) Marcos Buser: Atom-Müll kostet uns 100 Milliarden!
(4) Stenfo Jahresbericht 2015.
(5) Gutachten Riva/ Müller, 8. September 2015.

 

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