Nationalrat verpasst die Chance, Atomstrom rasch aus dem Markt zu drängen

Die SES bedauert den heutigen Nationalratsentscheid, die Diskussion über eine inländische erneuerbare Grundversorgung zu verschieben. Es braucht ein Strommarktmodell, das die einheimische erneuerbare Produktion fördert und deren Finanzierung sicherstellt. Das ist der klare Auftrag nach der Abstimmung über die Energiestrategie am 21. Mai.

Im Rahmen der Stromnetzstrategie hat der Nationalrat heute über ein Modell befunden, das seine Energiekommission vorgeschlagen hat. Damit sollen in Zukunft feste Endverbraucher ausschliesslich mit inländischen erneuerbaren Energien versorgt werden. Der Rat hat einem Antrag von Christian Wasserfallen zugestimmt, den Artikel separat zu behandeln, um vertiefte Abklärungen vorzunehmen und das ursprüngliche Anliegen der Stromnetzstrategie nicht zu gefährden. Das Geschäft wird aufgeteilt und die entsprechenden Artikel werden an die Energiekommission zurückgewiesen.

Die SES unterstützt eine inländische erneuerbare Grundversorgung und fordert die Energiekommission auf, das neue Geschäft rasch zu behandeln. «Es braucht ein Strommarktmodell, das die einheimische erneuerbare Produktion fördert und deren Finanzierung sicherstellt», sagt Felix Nipkow, SES-Projektleiter Strom&Erneuerbare. «Das ist der klare Auftrag nach der Abstimmung über die Energiestrategie am 21. Mai.»

Die SES fordert das Parlament auf, diesen Fokus im Auge zu behalten. Modelle, die den Atomkraftwerken zusätzliche Mittel zuschanzen, lehnt die SES kategorisch ab.

 

Weitere Informationen

Felix Nipkow

Felix Nipkow
Projektleiter Strom & Erneuerbare

Tel. 044 275 21 28
Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
Twitter: @FelixNipkow

Energie & Umwelt

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Nationalrat verpasst die Chance, Atomstrom rasch aus dem Markt zu drängen

Die SES bedauert den heutigen Nationalratsentscheid, die Diskussion über eine inländische erneuerbare Grundversorgung zu verschieben. Es braucht ein Strommarktmodell, das die einheimische erneuerbare Produktion fördert und deren Finanzierung sicherstellt. Das ist der klare Auftrag nach der Abstimmung über die Energiestrategie am 21. Mai.

Im Rahmen der Stromnetzstrategie hat der Nationalrat heute über ein Modell befunden, das seine Energiekommission vorgeschlagen hat. Damit sollen in Zukunft feste Endverbraucher ausschliesslich mit inländischen erneuerbaren Energien versorgt werden. Der Rat hat einem Antrag von Christian Wasserfallen zugestimmt, den Artikel separat zu behandeln, um vertiefte Abklärungen vorzunehmen und das ursprüngliche Anliegen der Stromnetzstrategie nicht zu gefährden. Das Geschäft wird aufgeteilt und die entsprechenden Artikel werden an die Energiekommission zurückgewiesen.

Die SES unterstützt eine inländische erneuerbare Grundversorgung und fordert die Energiekommission auf, das neue Geschäft rasch zu behandeln. «Es braucht ein Strommarktmodell, das die einheimische erneuerbare Produktion fördert und deren Finanzierung sicherstellt», sagt Felix Nipkow, SES-Projektleiter Strom&Erneuerbare. «Das ist der klare Auftrag nach der Abstimmung über die Energiestrategie am 21. Mai.»

Die SES fordert das Parlament auf, diesen Fokus im Auge zu behalten. Modelle, die den Atomkraftwerken zusätzliche Mittel zuschanzen, lehnt die SES kategorisch ab.

 

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Felix Nipkow

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Projektleiter Strom & Erneuerbare

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Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
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