Ja zu einem starken öffentlichen Verkehr

Die Allianz für den öffentlichen Verkehr ist hocherfreut, dass sich das Schweizer Volk für die ÖV-Vorlage FABI ausgesprochen hat. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit klar gemacht, dass sie auch in Zukunft über einen sicheren und leistungsfähigen öffentlichen Verkehr verfügen möchten. FABI wird es erlauben, den Unterhalt des Bahnnetzes zu sichern und dieses gleichzeitig gezielt auszubauen.

Der öffentliche Verkehr nimmt in der modernen Schweiz eine wichtige Rolle ein: Wirtschaft und Tourismus profitieren ebenso wie die Pendelnden und Reisenden von einer leistungsfähigen Bahn. Darüber hinaus generiert der öffentliche Verkehr eine direkte Wertschöpfung von jährlich 10,4 Milliarden Franken und bietet rund 100‘000 Menschen eine Arbeitsstelle. 

Bis heute wird der öffentliche Verkehr jedoch aus dem zeitlich befristeten FinöV-Fonds finanziert. FABI macht damit endlich Schluss und gibt der Bahn einen dauerhaft gültigen Finanzierungsfonds. Damit kann die Erfolgsgeschichte des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz weiter gehen.

Ein Meilenstein der Bahngeschichte 
«Das Volk hat klar gemacht, dass es auch in Zukunft einen starken öffentlichen Verkehr möchte», sagt Roger Nordmann, Präsident der Allianz für den öffentlichen Verkehr und Vizepräsident des VCS Verkehrs-Club der Schweiz. Er stuft das Ja zu FABI als Meilenstein in der Schweizer Bahngeschichte ein. FABI sichere den Unterhalt des Bahnnetzes und mache gezielte Ausbauten möglich. Dies sei notwendig, damit der öffentliche Verkehr auch künftig einen qualitativ hochwertigen Service bieten könne.

Giorgio Tuti, Vizepräsident der Allianz für den öffentlichen Verkehr und Präsident des SEV – Gewerkschaft des Verkehrspersonals, hebt die wirtschaftliche Bedeutung der ÖV-Vorlage hervor. «Das Ja zu FABI wird zum Erfolg der Schweiz von morgen beitragen», sagt er. Die Bahnen und übrigen Betriebe des öffentlichen Verkehrs würden gut bezahlte Arbeitsplätze bieten. Und die Angestellten der Transportunternehmen erbrächten ihrerseits täglich wertvolle Dienstleistungen, von denen Wirtschaft, Tourismus und Pendelnde profitierten. 

Grundlage für ökologischere Verkehrspolitik 

Mit FABI werde gleichzeitig auch die Grundlage für eine ökologischere Verkehrspolitik gelegt, ergänzt Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen Schweiz. Auf längeren Strecken ist und bleibt die Bahn das mit Abstand umweltgerechteste Verkehrsmittel. Punkto CO2-Ausstoss, Energieverbrauch und Landverbrauch ist sie dem Auto bei weitem überlegen.Nachhaltig ist nach Ansicht des grünliberalen Nationalrats Jürg Grossen (BE) auch der Finanzierungsmodus von FABI. «Der Unterhalt und Betrieb des Bahnnetzes hat Vorrang gegenüber dem Ausbau», sagt er. «So ist sichergestellt, dass nicht auf Vorrat gebaut wird und anschliessend die Mittel für den ordentlichen Unterhalt fehlen.»  
 
Das Ja zu FABI bringt der Schweiz keine schillernden Ausbauprojekte. In erster Linie sichert die ÖV-Vorlage den Unterhalt der Bahninfrastruktur; nur 24 Prozent der Mittel fliessen in den Ausbau. Trotz dieses wenig emotionalen Inhalts sprach sich das Volk aber für FABI aus. Es hat damit klar gemacht, dass es nicht unbegrenzt mehr Mobilität, sondern eine nachhaltige Mobilität will – auch bei der Finanzierung.

Der Allianz für den öffentlichen Verkehr gehören folgende Organisationen an:
VCS Verkehrs-Club der Schweiz, Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, Alpen-Initiative, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana (ACSI), Club der Autofreien der Schweiz (CAS), Christlich-soziale Partei der Schweiz (CSP), écologie libérale, Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP), Fédération Romande des Consommateurs (FRC), Fussver-kehr Schweiz, Greenpeace, Grüne Partei der Schweiz, Grünliberale Partei Schweiz (GLP), Interessen-gemeinschaft öffentlicher Verkehr Schweiz (IGöV), Junge Grüne Schweiz, JUSO Schweiz, Parti Ouvrier et Populaire Vaudois (POP), Pro Bahn, Pro Natura, Pro Velo, Schweizerische Energie-Stiftung (SES), Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB), Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP), Stiftung für Konsumentenschutz, umverkehR Schweiz und WWF Schweiz.

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Ja zu einem starken öffentlichen Verkehr

Die Allianz für den öffentlichen Verkehr ist hocherfreut, dass sich das Schweizer Volk für die ÖV-Vorlage FABI ausgesprochen hat. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit klar gemacht, dass sie auch in Zukunft über einen sicheren und leistungsfähigen öffentlichen Verkehr verfügen möchten. FABI wird es erlauben, den Unterhalt des Bahnnetzes zu sichern und dieses gleichzeitig gezielt auszubauen.

Der öffentliche Verkehr nimmt in der modernen Schweiz eine wichtige Rolle ein: Wirtschaft und Tourismus profitieren ebenso wie die Pendelnden und Reisenden von einer leistungsfähigen Bahn. Darüber hinaus generiert der öffentliche Verkehr eine direkte Wertschöpfung von jährlich 10,4 Milliarden Franken und bietet rund 100‘000 Menschen eine Arbeitsstelle. 

Bis heute wird der öffentliche Verkehr jedoch aus dem zeitlich befristeten FinöV-Fonds finanziert. FABI macht damit endlich Schluss und gibt der Bahn einen dauerhaft gültigen Finanzierungsfonds. Damit kann die Erfolgsgeschichte des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz weiter gehen.

Ein Meilenstein der Bahngeschichte 
«Das Volk hat klar gemacht, dass es auch in Zukunft einen starken öffentlichen Verkehr möchte», sagt Roger Nordmann, Präsident der Allianz für den öffentlichen Verkehr und Vizepräsident des VCS Verkehrs-Club der Schweiz. Er stuft das Ja zu FABI als Meilenstein in der Schweizer Bahngeschichte ein. FABI sichere den Unterhalt des Bahnnetzes und mache gezielte Ausbauten möglich. Dies sei notwendig, damit der öffentliche Verkehr auch künftig einen qualitativ hochwertigen Service bieten könne.

Giorgio Tuti, Vizepräsident der Allianz für den öffentlichen Verkehr und Präsident des SEV – Gewerkschaft des Verkehrspersonals, hebt die wirtschaftliche Bedeutung der ÖV-Vorlage hervor. «Das Ja zu FABI wird zum Erfolg der Schweiz von morgen beitragen», sagt er. Die Bahnen und übrigen Betriebe des öffentlichen Verkehrs würden gut bezahlte Arbeitsplätze bieten. Und die Angestellten der Transportunternehmen erbrächten ihrerseits täglich wertvolle Dienstleistungen, von denen Wirtschaft, Tourismus und Pendelnde profitierten. 

Grundlage für ökologischere Verkehrspolitik 

Mit FABI werde gleichzeitig auch die Grundlage für eine ökologischere Verkehrspolitik gelegt, ergänzt Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen Schweiz. Auf längeren Strecken ist und bleibt die Bahn das mit Abstand umweltgerechteste Verkehrsmittel. Punkto CO2-Ausstoss, Energieverbrauch und Landverbrauch ist sie dem Auto bei weitem überlegen.Nachhaltig ist nach Ansicht des grünliberalen Nationalrats Jürg Grossen (BE) auch der Finanzierungsmodus von FABI. «Der Unterhalt und Betrieb des Bahnnetzes hat Vorrang gegenüber dem Ausbau», sagt er. «So ist sichergestellt, dass nicht auf Vorrat gebaut wird und anschliessend die Mittel für den ordentlichen Unterhalt fehlen.»  
 
Das Ja zu FABI bringt der Schweiz keine schillernden Ausbauprojekte. In erster Linie sichert die ÖV-Vorlage den Unterhalt der Bahninfrastruktur; nur 24 Prozent der Mittel fliessen in den Ausbau. Trotz dieses wenig emotionalen Inhalts sprach sich das Volk aber für FABI aus. Es hat damit klar gemacht, dass es nicht unbegrenzt mehr Mobilität, sondern eine nachhaltige Mobilität will – auch bei der Finanzierung.

Der Allianz für den öffentlichen Verkehr gehören folgende Organisationen an:
VCS Verkehrs-Club der Schweiz, Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, Alpen-Initiative, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana (ACSI), Club der Autofreien der Schweiz (CAS), Christlich-soziale Partei der Schweiz (CSP), écologie libérale, Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP), Fédération Romande des Consommateurs (FRC), Fussver-kehr Schweiz, Greenpeace, Grüne Partei der Schweiz, Grünliberale Partei Schweiz (GLP), Interessen-gemeinschaft öffentlicher Verkehr Schweiz (IGöV), Junge Grüne Schweiz, JUSO Schweiz, Parti Ouvrier et Populaire Vaudois (POP), Pro Bahn, Pro Natura, Pro Velo, Schweizerische Energie-Stiftung (SES), Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB), Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP), Stiftung für Konsumentenschutz, umverkehR Schweiz und WWF Schweiz.

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