Energiekommission streicht Stromsparmassnahmen

Die ständerätliche Energiekommission UREK-S will gemäss der heute publizierten Medienmitteilung die Bestimmungen zu Effizienzvorgaben für Stromnetzbetreiber (Art. 48ff) streichen. «Offenbar verkennt die Mehrheit der Kommission die Notwendigkeit, die Stromunternehmen für die Erreichung der Stromsparziele der Energiestrategie in die Pflicht zu nehmen», so die Einschätzung von SES-Geschäftsleiter Jürg Buri. «Auf diese Weise wird das brach liegende Stromsparpotential sicher nicht ausgeschöpft.»

Auch mit dem Entscheid der UREK-S, die Garantien bei der Risikoabsicherung in der Geothermie zu erweitern, ist die SES nicht einverstanden. «Es wird Geld in eine Technologie investiert, die noch nicht reif ist», sagt Buri weiter. Das behindere den Ausbau jener erneuerbaren Energien, die die Marktschwelle bereits erreicht haben. «Denn diese Gelder werden von der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) abgezweigt und Fehlen für den Zubau von Wind, Sonne und Biomasse, welche schon heute Strom in unsere Netze speisen können».

Die SES fordert den Ständerat auf, bei der Beratung der Energiestrategie 2050 im Plenum diese Kommissionsentscheide zu korrigieren.

Weitere Informationen

Jürg Buri

Jürg Buri
Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mail: juerg.buri@energiestiftung.ch

Zurück

Energiekommission streicht Stromsparmassnahmen

Die ständerätliche Energiekommission UREK-S will gemäss der heute publizierten Medienmitteilung die Bestimmungen zu Effizienzvorgaben für Stromnetzbetreiber (Art. 48ff) streichen. «Offenbar verkennt die Mehrheit der Kommission die Notwendigkeit, die Stromunternehmen für die Erreichung der Stromsparziele der Energiestrategie in die Pflicht zu nehmen», so die Einschätzung von SES-Geschäftsleiter Jürg Buri. «Auf diese Weise wird das brach liegende Stromsparpotential sicher nicht ausgeschöpft.»

Auch mit dem Entscheid der UREK-S, die Garantien bei der Risikoabsicherung in der Geothermie zu erweitern, ist die SES nicht einverstanden. «Es wird Geld in eine Technologie investiert, die noch nicht reif ist», sagt Buri weiter. Das behindere den Ausbau jener erneuerbaren Energien, die die Marktschwelle bereits erreicht haben. «Denn diese Gelder werden von der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) abgezweigt und Fehlen für den Zubau von Wind, Sonne und Biomasse, welche schon heute Strom in unsere Netze speisen können».

Die SES fordert den Ständerat auf, bei der Beratung der Energiestrategie 2050 im Plenum diese Kommissionsentscheide zu korrigieren.

Weitere Informationen

Jürg Buri

Jürg Buri
Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mail: juerg.buri@energiestiftung.ch

Zurück