Die Axpo foutiert sich um die Energiewende!

Die Axpo verweigert sich der politisch und gesellschaftlich angestrebten Energiewende. Der Konzern, der den Kantonen gehört, will das Geld lieber in Gaskraftwerke im Ausland investieren. Damit entzieht er sich der Verantwortung für eine Energiewende in der Schweiz.

Die Axpo hat heute ihre neue Strategie bekannt gegeben. Das Unternehmen schreibt 30 Mio. Fr. für die Planung neuer AKW ab – die SES erwartet, dass nun die Rahmenbewilligungsgesuche für neue AKW in der Schweiz zurückgezogen werden. Ausserdem hält der Konzern an der veralteten Grosskraftwerkstrategie fest und setzt stattdessen auf mehrheitlich ausländische Gaskraftwerke. Von neuen Energien in der Schweiz und insbesondere von der Fotovoltaik will die Axpo nichts wissen, obschon die Potenziale hierzulande quasi unausgeschöpft sind. Alleine mit Fotovoltaik könnten bis 2030 rund 14 Mrd. kWh jährlich produziert werden, das entspricht 5 Mal der Produktion von Beznau I.

Die Axpo meldet sich ins Ausland ab!
Mit der Absicht, das Geld im Ausland zu investieren, wird die Chance verpasst, die Energiewende in der Schweiz voranzutreiben. Der Zubau von erneuerbaren Energien im Inland bringt Arbeitsplätze, erhöht die Versorgungssicherheit, entlastet die Netze und verringert die Abhängigkeit vom Ausland. Die Axpo und ihre Eignerkantone entziehen sich dieser Verantwortung und verpassen so eine immense volkswirtschaftliche Chance.

Gemäss Geschäftsbericht 2009/10 will die Axpo bis 2030 gerade mal 3 Mrd. Franken in erneuerbare Energien investieren. Dem stehen insgesamt geplante Investitionen von 21 Mrd. Franken gegenüber – es soll also nur ein Siebtel der Mittel in die Erneuerbaren fliessen – das ist zu wenig! Die Axpo verkennt die Zeichen der Zeit und nimmt sich mit dieser abwartenden Haltung selbst aus dem Rennen.

Eignerkantone müssen die Axpo zurückpfeifen
Die Axpo-Post-Fukushima-Konzernstrategie klingt wie ein Gruss aus der Vergangenheit. Da gibt es noch immer nur Grosskraftwerke und Hochspannungsleitungen. Die SES fordert die Eignerkantone auf, die Konzernstrategie der Axpo zu korrigieren. Es braucht jetzt vorausschauende Investitionen in die einheimische Energiewende und in die Schweizer Energiesicherheit.

Jürg Buri, Geschäftsleiter der SES: «Die Axpo foutiert sich um eine sichere und saubere Landesversorgung. Sie investiert unser Geld lieber im Ausland – wohl in der Hoffnung, dass die Zeit für neue AKW in der Schweiz wieder kommt. Das kann nicht im Sinn der Eignerkantone sein!»

 

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Die Axpo foutiert sich um die Energiewende!

Die Axpo verweigert sich der politisch und gesellschaftlich angestrebten Energiewende. Der Konzern, der den Kantonen gehört, will das Geld lieber in Gaskraftwerke im Ausland investieren. Damit entzieht er sich der Verantwortung für eine Energiewende in der Schweiz.

Die Axpo hat heute ihre neue Strategie bekannt gegeben. Das Unternehmen schreibt 30 Mio. Fr. für die Planung neuer AKW ab – die SES erwartet, dass nun die Rahmenbewilligungsgesuche für neue AKW in der Schweiz zurückgezogen werden. Ausserdem hält der Konzern an der veralteten Grosskraftwerkstrategie fest und setzt stattdessen auf mehrheitlich ausländische Gaskraftwerke. Von neuen Energien in der Schweiz und insbesondere von der Fotovoltaik will die Axpo nichts wissen, obschon die Potenziale hierzulande quasi unausgeschöpft sind. Alleine mit Fotovoltaik könnten bis 2030 rund 14 Mrd. kWh jährlich produziert werden, das entspricht 5 Mal der Produktion von Beznau I.

Die Axpo meldet sich ins Ausland ab!
Mit der Absicht, das Geld im Ausland zu investieren, wird die Chance verpasst, die Energiewende in der Schweiz voranzutreiben. Der Zubau von erneuerbaren Energien im Inland bringt Arbeitsplätze, erhöht die Versorgungssicherheit, entlastet die Netze und verringert die Abhängigkeit vom Ausland. Die Axpo und ihre Eignerkantone entziehen sich dieser Verantwortung und verpassen so eine immense volkswirtschaftliche Chance.

Gemäss Geschäftsbericht 2009/10 will die Axpo bis 2030 gerade mal 3 Mrd. Franken in erneuerbare Energien investieren. Dem stehen insgesamt geplante Investitionen von 21 Mrd. Franken gegenüber – es soll also nur ein Siebtel der Mittel in die Erneuerbaren fliessen – das ist zu wenig! Die Axpo verkennt die Zeichen der Zeit und nimmt sich mit dieser abwartenden Haltung selbst aus dem Rennen.

Eignerkantone müssen die Axpo zurückpfeifen
Die Axpo-Post-Fukushima-Konzernstrategie klingt wie ein Gruss aus der Vergangenheit. Da gibt es noch immer nur Grosskraftwerke und Hochspannungsleitungen. Die SES fordert die Eignerkantone auf, die Konzernstrategie der Axpo zu korrigieren. Es braucht jetzt vorausschauende Investitionen in die einheimische Energiewende und in die Schweizer Energiesicherheit.

Jürg Buri, Geschäftsleiter der SES: «Die Axpo foutiert sich um eine sichere und saubere Landesversorgung. Sie investiert unser Geld lieber im Ausland – wohl in der Hoffnung, dass die Zeit für neue AKW in der Schweiz wieder kommt. Das kann nicht im Sinn der Eignerkantone sein!»

 

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