Bundesrat verschiebt die Photovoltaik auf die nächste Generation

Der Bundesrat hat heute den Bericht „Das Potenzial der erneuerbaren Energien bei der Elektrizitätsproduktion“ zur Kenntnis genommen. Damit wird endlich das Potenzial erneuerbarer Stromproduktion auch auf höchster Ebene erkannt. Mit der Ausschöpfung des Photovoltaik-Potentials soll allerdings zugewartet werden. Das ist aus Sicht der SES falsch.

Geht es nach dem Bundesrat, soll der Zubau der Photovoltaik nur sehr langsam vor sich gehen, das eigentliche Wachstum soll erst nach 2035 beginnen. Das bedeutet Gefahrzeitverlängerung durch viel zu lange AKW-Laufzeiten und allenfalls neue klimaschädliche Gaskraftwerke.

Der bisherige PV-Ausbau in Europa hat in den letzten 10 Jahren sämtliche Prognosen übertroffen. In Deutschland wurde z.B. im Jahr 2010 so viel PV-Leistung ans Netz gebracht (knapp 8'000 MW), wie der Bundesrat aktuell für die Schweiz kumuliert bis ca. 2045 vorsieht (siehe Grafik im Bericht des Bundesrates S. 9).

Felix Nipkow, Projektleiter Strom & Erneuerbare meint: „Die Schweiz ist bei den neuen erneuerbaren Energien europwaweites Schlusslicht. Dabei hat die Schweiz beste Wind- und Strahlungsverhältnisse. Es gibt keinen Grund, mit dem Zubau zuzuwarten.“

Die SES fordert den Bundesrat auf, in seiner „Energiestrategie 2050“ die Potentiale beim sauberen Strom bis 2035 auszuschöpfen. So kann die Laufzeit der AKW auf 40 Jahre begrenzt und die Sicherheit der Bevölkerung erhöht werden.

 

Felix Nipkow

Felix Nipkow
Projektleiter Strom & Erneuerbare

Tel. 044 275 21 28
Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
Twitter: @FelixNipkow

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Bundesrat verschiebt die Photovoltaik auf die nächste Generation

Der Bundesrat hat heute den Bericht „Das Potenzial der erneuerbaren Energien bei der Elektrizitätsproduktion“ zur Kenntnis genommen. Damit wird endlich das Potenzial erneuerbarer Stromproduktion auch auf höchster Ebene erkannt. Mit der Ausschöpfung des Photovoltaik-Potentials soll allerdings zugewartet werden. Das ist aus Sicht der SES falsch.

Geht es nach dem Bundesrat, soll der Zubau der Photovoltaik nur sehr langsam vor sich gehen, das eigentliche Wachstum soll erst nach 2035 beginnen. Das bedeutet Gefahrzeitverlängerung durch viel zu lange AKW-Laufzeiten und allenfalls neue klimaschädliche Gaskraftwerke.

Der bisherige PV-Ausbau in Europa hat in den letzten 10 Jahren sämtliche Prognosen übertroffen. In Deutschland wurde z.B. im Jahr 2010 so viel PV-Leistung ans Netz gebracht (knapp 8'000 MW), wie der Bundesrat aktuell für die Schweiz kumuliert bis ca. 2045 vorsieht (siehe Grafik im Bericht des Bundesrates S. 9).

Felix Nipkow, Projektleiter Strom & Erneuerbare meint: „Die Schweiz ist bei den neuen erneuerbaren Energien europwaweites Schlusslicht. Dabei hat die Schweiz beste Wind- und Strahlungsverhältnisse. Es gibt keinen Grund, mit dem Zubau zuzuwarten.“

Die SES fordert den Bundesrat auf, in seiner „Energiestrategie 2050“ die Potentiale beim sauberen Strom bis 2035 auszuschöpfen. So kann die Laufzeit der AKW auf 40 Jahre begrenzt und die Sicherheit der Bevölkerung erhöht werden.

 

Felix Nipkow

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